Wissen! Der Sachbuchpreis der wbg für Geisteswissenschaften
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Kategorie:
Altertum
Ausstattung:
Buch (Hardcover)
Maße:
240 x 165
ISBN:
9783805349130
Erschienen:
04.2018
Verlag:
wbg Philipp von Zabern in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG)

Autorenportrait

Maschek Dominik
Dominik Maschek, geboren 1981 in Wien, studierte Klassische Archäologie, Alte Geschichte und Ur- und Frühgeschichte an der Universität Wien. Von 2007 bis 2008 war er Rom-Stipendiat der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und ab 2001 auf Ausgrabungen in Österreich, Griechenland und Syrien tätig. Zur Zeit ist er Lecturer in Classical Archaeology an der University of Birmingham (UK). Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der Kunst und materiellen Kultur der römischen Republik sowie auf antiker Architektur, Urbanistik und Skulptur.
Nominierungen: 1|
Kommentare: 1 |
Maschek Dominik
Die römischen Bürgerkriege
Archäologie und Geschichte einer Krisenzeit
Für die späte Römische Republik ist die Zeit zwischen 133 und 27 v. Chr. vor allem durch schwere Krisen geprägt, die von den Gracchen bis zur Schlacht von Actium reichen und schließlich mit dem Prinzipat des Augustus enden. Es kommt zu regelrechten Gewalteruptionen im Inneren: Einzelne Heerführer wie Marius, Sulla oder Pompeius verschaffen sich so viel Macht, dass der innere Zusammenhalt der Republik zerbricht. Das Römische Reich versinkt im Bürgerkrieg. Doch zeitgleich ist trotz der inneren und äußeren Konflikte ein wachsender Wohlstand zu beobachten, der zu gesellschaftlichen Umwälzungsprozessen im öffentlichen wie privaten Bereich führt: zu sehen in der Architektur, in der Produktion und im Konsum. Anhand von Bauwerken und Bildern, aber auch Ritualen und Staatsakten untersucht Dominik Maschek diese spätrepublikanisch-römische Krisenzeit und bietet erstmals eine kulturgeschichtliche Gesamtinterpretation.
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Kommentare
Holger Kieburg
2 vor Monaten
Das Buch von Dominik Maschek nähert sich der bewegten Zeit der römischen Bürgerkriege mithilfe von Quellen an, die in rein althistorischen Abhandlungen bislang keine Berücksichtigung fanden. Dadurch entsteht ein breites und neues Bild einer Krisenzeit.